Beat Elsener leitet souverän durch die Kirchenversammlung.

Ja zum Zweckverband Aare-Rhein

An ihrer Versammlung hat die katholische Kirchgemeinde Leuggern-Kleindöttingen neben der Abstimmung über die Satzungen des Zweckverbands Aare-Rhein auch dem Sanierungskredit für die Kirche St. Peter und Paul zugestimmt.

LEUGGERN-KLEINDÖTTINGEN (bk) –
Gemeindeversammlungen laufen in der Regel so gut ab, wie sie vorbereitet werden. Diese alte Weisheit bewahrheitete sich auch am letzten Donnerstagabend im Pfarreiheim Lupe in Leuggern. Kirchenpflegepräsident Beat Elsener konnte dort 75 Stimmberechtigte begrüssen und leitete danach in gewohnt souveräner Manier die Versammlung.

Lebendige Pfarreien
Als Aufwärmrunde für die bevorstehenden wichtigen Traktanden präsentierte Thomas Scheibel das Pastoralraumquiz. Nach dieser «Einlaufrunde» leitete der Präsident zum Jahresrückblick über. Das Jahr
2018 war wiederum geprägt von vielen gelungenen Anlässen und Projekten. Die Kirchenpflege tagte an sieben
Sitzungen und das Gremium darf auf ein erfolgreiches Schaffen zurückblicken.

Kreditantrag Sanierung Kirche gutgeheissen
Die Aussensanierung der Kirche St. Peter und Paul Leuggern ist unumgänglich. Das wurde der Versammlung mit eindrücklichen Bildern des Dachs, der Fenster oder der Aussenfassade aufgezeigt. Der Präsident erläuterte gut dokumentiert den Kostenvoranschlag vom Architekturbüro Castor Hauser, Baden. Die Fragerunde wurde nicht genutzt und so stimmte die Versammlung dem Brutto-Kreditantrag im Umfang von 2,5 Millionen Franken
der Kirchenpflege einstimmig zu. Ohne grosse Diskussion wurden die weiteren finanziellen Traktanden behandelt. Die Rechnung 2017 und das Budget 2019 fanden überall Zustimmung. So bleibt der Steuerfuss trotz des Sanierungskredits unverändert bei 21 Prozent.

Voraussetzung für die Errichtung des Pastoralraums erfüllt
Die Satzungen des Zweckverbands Aare-Rhein (Vertragswerk zwischen den einzelnen Pfarreien und Kirchgemeinden) stellte Präsident Beat Elsener vor. Ebenso erläuterte er das Organigramm, das Budget sowie Details zur Kostenverteilung. Daniel Kyburz, künftiger Pastoralraumleiter, richtete sein Wort an die Versammlung und teilte seine persönlichen Erfahrungen im laufenden Prozess mit. Er wird mit der Errichtung des Pastoralraums am 17. März 2019 durch den Bischof zum Leiter des Pastoralraums ernannt. Wegen des
im Aargau geltenden Pfarrwahlrechts kann er das aber nur tun, wenn er auch in allen Kirchgemeinden am Wahlsonntag vom 25. November an der Urne als Gemeindeleiter gewählt wird.
Nach den ausführlichen Worten und präsentierten Unterlagen gab es seitens der Versammlung keine offenen Fragen. Die Satzungen des Zweckverbands Aare-Rhein wurden einstimmig genehmigt. Somit hat die Kirchgemeinde Leuggern-Kleindöttingen als erste Pfarrei im künftigen Pastoralraum einen
wegweisenden Entscheid gefällt.

Stimmenzähler und Finanzkommission bestätigt
Unter dem Traktandum Wahlen wurde Urs Müller, Böttstein, als neuer Stimmenzähler gewählt. Die bisherigen
Stimmenzähler Marcel Graf, Vreni Hösel und Lisbeth Jegge wurden in ihrem Amt für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Auch in der Finanzkommission wurden die bisherigen Mitglieder Käthi Kalt, Präsidium, Carmelina Cristallo und Claudia Etter in ihrem Amt bestätigt. Die demissionierenden Stimmenzähler Markus Waser und Herta Bugmann wurden mit einem herzlichen Dankeschön, einem Präsent und grossem Applaus verabschiedet.

Geselligkeit beim Apéro
Zum Schluss dankte Beat Elsener allen für die aktive Teilnahme und den Dialog an der Versammlung und lud im Namen der Kirchenpflege zum Apéro ein. Beim gemütlichen Beisammensein wurde viel diskutiert, geplaudert und gelacht. Die nächste Kirchgemeindeversammlung ist auf den 28. November 2019, um 20 Uhr, in Kleindöttingen angesetzt.

Quelle: Die Botschaft Nr. 134 – Samstag, 17. November 2018